Gymnasium Haigerloch

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Mobbingteam

 

Gemeinsam Klasse sein

Das Projekt „Mobbingfreie Schule“ war für die Siebtklässler des Gymnasiums Haigerloch der Auftakt ins neue Schuljahr.

Kaum waren nach den Sommerferien die organisatorischen Fragen besprochen, erwartete die diesjährigen Siebtklässler alles andere als Schulalltag. Unter dem Motto: „Gemeinsam Klasse sein!“ informierten sich die Schülerinnen und Schüler in drei Aktionstagen zunächst über Entstehung und Folgen von Mobbing. Sie versuchten dann Mobbing-Situationen spielerisch zu erkennen und zu reflektieren und zudem eigene Verhaltensregeln aufzustellen, um schließlich am dritten Tag gemeinsam in der Sporthalle das gegenseitige Vertrauen zu stärken und als Klasse näher zusammenzurücken.

 

Mobbing in der Schule

Was ist Mobbing?
Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet Anpöbeln, Fertigmachen (mob – Pöbel). In der Schule versteht man darunter herabsetzende und ausgrenzende Handlungen, die systematisch und dauerhaft gegen einzelne SchülerInnen gerichtet sind. Das Spektrum reicht von Beleidigungen über Tätlichkeiten aller Art, Ausgrenzung, Psychoterror und in jüngster Zeit vor allem Mobbing im Internet (Cyber-Mobbing).

Warum gehen wir gegen Mobbing vor?
Kinder, die gemobbt werden, leiden unter großem psychischen Stress. Viele werden seelisch und körperlich krank, manche ziehen sich völlig zurück, andere entwickeln ein erhebliches Aggressionspotential. Es ist bekannt, dass mancher Amokläufer eine Mobbinggeschichte hinter sich hat.

Was tun wir gegen Mobbing?
Alle gemeinschaftsfördernden Aktivitäten und die Etablierung demokratischer Strukturen an der Schule - wie etwa der Klassenrat oder die SMV - sollen dazu beitragen, Mobbing zu verhindern. Gelingt dies nicht, greifen wir ein und gehen aktiv gegen Mobbing-Täter vor. Unser Ziel ist es, das Mobbinggeschehen möglichst umgehend zu beenden und ein gutes Klassenklima wiederherzustellen. Dafür stehen uns Methoden zur Verfügung, in denen wir von Experten geschult worden sind.

Zudem findet für die Klassenstufe 7 in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien ein dreitägiges Mobbing-Präventionsprojekt statt. Es basiert auf der Initiative „Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein!“ des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und wurde als fester Bestandteil in unser Schulcurriculum aufgenommen.

Wer ist zuständig?
Für die Prävention sollten sich alle SchülerInnen und LehrerInnen verantwortlich fühlen. Für die Intervention ist eine dafür fortgebildete Mobbingexpertin zuständig: Frau Menzel-Ziefle. Nach einer Intervention wachen alle SchülerInnen der Klasse und die unterrichtenden LehrerInnen darüber, dass es nicht zu neuerlichen Mobbingaktivitäten kommt. Sollte dies der Fall sein, wird mit Disziplinarstrafen gegen die MobbingtäterInnen vorgegangen.

Links:
www.schueler-mobbing.de
www.schueler-gegen-mobbing.de
www.schulische-gewaltprävention.de

Literatur:
Olweus, Dan: Gewalt in der Schule (Olweus hat ein Mobbingpräventionsmodell entwickelt, das jede Schule in Baden-Württemberg umsetzen soll)