Wellen, Wind und Werwolf: Die Kursstufe 1 erobert den Atlantik
Zehn Tage, 14 Schülerinnen und Schüler, zwei Lehrkräfte und jede Menge Salzwasser: Die Surf-Exkursion nach Moliets-et-Maâ wurde zum echten Erfolg.
Moliets-et-Maâ. Noch leicht verschlafen, aber mit leuchtenden Augen stolperten 14 Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 am frühen Samstagmorgen aus dem Bus. Hinter ihnen lag eine lange Nachtfahrt, vor ihnen der Atlantik. Und der ließ nicht lange auf sich warten. Noch bevor die Mobil Homes bezogen waren, ging es zum ersten Mal an den Strand. Endloser Sandstrand, große Wellen und Sonne pur - spätestens jetzt war allen klar, dass hier etwas Besonderes auf sie wartete.
Kaum waren die Neoprenanzüge verteilt, sprangen die Schülerinnen und Schüler der KS1 schon in den erfrischenden Ozean. Den ersten Abend krönte ein Sonnenuntergang und eine unvergessliche Abendstimmung, die zum festen Ritual der Woche wurden.
Am nächsten Morgen wurde es ernst. Nach einem französischen Frühstück mit Baguette und Käse erklärten die SurflehrerInnen zunächst die wichtigsten Regeln für den Umgang mit dem Atlantik, bevor es aufs Brett ging. Die ersten Versuche im Weißwasser endeten noch öfter mit einem Platscher als mit einem Jubelschrei. Doch Tag für Tag wurde aus Wackeln Stehen und aus Stehen Gleiten. Bald ritten viele von den Jugendlichen stolz die ersten kleinen Wellen Richtung Strand.
Nach ersten Instruktionen durch die Surflehrer… |
…heißt es endlich, ab in die Wellen! |
Einmal täglich stand der Surfkurs auf dem Programm. Rundherum war Zeit für alles, was Spaß macht: Beachvolleyball im warmen Sand, Tischtennis-Duelle im Camp und Fußball-Jonglage am Wasser. Abends wurde bei Werwolf, Imposter und Uno Flip gerätselt, geblufft und viel gelacht.
Ein Highlight war der Tagesausflug über die Grenze nach San Sebastián. In kleinen Gruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die spanische Küstenstadt auf eigene Faust. Nach einem gemeinsamen Abendessen stieg die Reisegruppe zu einer alten Burgruine auf den Monte Urgull und sahen zu, wie die Sonne über der Bucht im Meer versank.
Bei durchschnittlich 25 Grad und Sonne pur lockte der Atlantik fast pausenlos. Dank der gründlichen Sicherheitseinweisung durch die SurflehrerInnen und die Badaufsicht vor Ort konnten die sich die TeilnehmerInnen ausgelassen in die Wellen stürzen.
Ausgerechnet am letzten Abend zogen zum ersten Mal Wolken auf und der Sonnenuntergang fiel aus. Die Stimmung trübte das nicht. Die KS1 ließ gemeinsam mit den Lehrkräften die Woche in einer Bar ausklingen und eine letzte Runde Werwolf durfte natürlich nicht fehlen. Nach dem Kofferpacken und Mobilhomeputzen gab es zum Abschied noch ein letztes Mal Pizza in der Strandbar. Dann rollte der Bus zurück Richtung Heimat.
Im Gepäck waren sonnengebräunte Gesichter, sandige Koffer, dreckige Füße und Erinnerungen, die noch lange nachklingen werden. Eines steht fest: Diese Kursstufe hat nicht nur surfen gelernt, sondern ist auch als Gemeinschaft eng zusammengewachsen. Aloha, Atlantik, wir kommen hoffentlich bald wieder!
Text und Fotos: Bettina Mutschler und Jack Luz
Nach ersten Instruktionen durch die Surflehrer…
…heißt es endlich, ab in die Wellen!





